DIE FARBEN
DES
BARBIERS

Kaum jemand kennt noch die traditionellen Farben des Barbier- und Frisiergewerbes.


Kaum ein Friseur zeigt heutzutage die traditionellen Farben der Barbierszunft am Portal seines Salons. Verdrängt oder einfach nur vergessen, harren die schneckenförmig um einen Stab gewundenen Farbstreifen ihrer Wiederentdeckung.

Im Mittelalter führten unerschütterliche Herrenfriseure Chirurgie und Zahnextraktion durch. Nebenbei wurde den Mannsbildern auch gleich der Bart gestutzt.
Diese martialischen Tätigkeiten führten während der 1880-er Jahre zur Schaffung eines einheitliches Gewerbesymbols in den Farben rot als Synonym für blutdurchtränkte Wundverbände, weiß für saubere Bandagen und blau für Aderlass und Schröpfkur.

Wer heutzutage einen Friseurbesuch plant, kann diesen glücklicherweise völlig entspannt wahrnehmen, gilt das Ziel der Tätigkeit doch einzig den Körperhaaren.


Wichtiger Hinweis:
Die Viverethek ist keine Apotheke. Produkte werden ausschließlich zur Körperpflege und nicht als Arzneimittel angeboten. Dennoch können Wirkungen vorbeugend oder die Heilung unterstützend wirken. Beschreibungen über derartige Wirkungsweisen und Heilanpreisungen werden nach bestem Wissen, aber ohne Haftung, aus Überlieferungen der Hausmittel, Volks- und Klosterheilkunde recherchiert und nehmen eine Empfehlung Ihres Arztes keinesfalls vorweg.