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Die Erzeugung von Rauch und Duft durch Verdampfen aromatischer Harze und getrockneter Kräuter ist so alt wie die Menschheit. Die einen suchen damit spirituellen Kontakt, andere fördern ihr emotionales und seelisches Wohlbefinden oder füllen ganz einfach Räume mit köstlichen Düften.

Vermutlich würden wir uns selbst ad absurdum führen, wenn wir das Räuchern nur noch durch eine präzise wissenschaftliche Brille als rein chemischen Verbrennungsprozess ansehen. Bereits das Alte Testament vermittelt, dass Noah nach Errettung der Arche aus der Sintflut Zedernholz und Myrrhe als Dank an Jahwe verräucherte.
In Mesopotamien und Ägypten wurden duftende Blumen, Kräuter und Harze verdampft. Durch den aufsteigenden, wohlriechenden Rauch sollte der Traum vom Kontakt mit der göttlichen Welt wahr werden. Noch heute zeugen aufwendige Wanddarstellungen in Deir el-Bahari, dem „Nordkloster” der Königin Hatschepsut, von erfolgreichen Handelsmissionen zur Heimholung von Luxusräucherwaren, wie Weihrauch oder Myrrhe.
Unsterbliche Berühmtheit erlangte im Land der Griechen das Orakel von Delphi, wo Priesterinnen Weihrauch und Lorbeer opferten, um überirdische Botschaften zu empfangen. Experimentierfreudige hellenische Gelehrte brüsteten sich mit der Entdeckung des Räucherns zu Heilzwecken.
Als Erbe der Antike gingen im römischen Reich riesige Mengen an wertvollsten Duftstoffen zu kultischen, aber auch zu kosmetischen Zwecken in Rauch auf. Die Römer beräucherten ihre Wohnungen, damit diese angenehm dufteten. Dabei stellten sie sich zum Parfümieren gleich selbst in den Rauch. Wen wunderts, dass die kultische Bedeutung langsam an Boden verlor - zugunsten persönlicher Luxusgenüsse.
In Mitteleuropa gingen arme Bauersleut mit rauchenden „Kräuterbüscheln” zur Reinigung und Desinfektion durchs Haus, die kostbaren Harze blieben - ohne hier politisieren zu wollen - der geistlichen und weltlichen Obrigkeit vorbehalten. Während mancherorts die Pest mit Räucherritualen verscheucht werden sollte, drehten die Bergleute im Erzgebirge eigentümliche Räucherkegel und nahmen diese mit in die Unterwelt.
In Asien wird das Verglimmen von Räucherstäbchen noch heute täglich von Millionen Menschen praktiziert. Die Duftstäbe werden in Tempeln, bei Zeremonien und Meditationen regelmäßig verwendet. Sie gehören vielerorts zum täglichen Leben.
In Europa ist die Tradition des Räucherns etwas in Vergessenheit geraten, wird jedoch wieder zunehmend beliebter.






 

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